Rezension: Amani- Verräterin des Throns von Alwyn Hamilton

Hallo liebe Djinnis und Wüstenbewohner,
nachdem mir der erste Band von Amani (Rebellin des Sandes) so gut gefallen hat, war ich umso glücklicher, als ich über das Bloggerportal den zweiten Band als Rezensionsexemplar zugeschickt bekommen habe. Noch einmal danke dafür!

Während der erste Band uns in die Welt und ihre Wesen und Bewohner einführt, vertieft das zweite Buch dies und zeigt uns diese Welt zudem von einer anderen Sicht.
Genaueres erfahrt ihr in der (spoilerfreien) Rezension. Falls ihr den ersten Teil noch nicht gelesen habt, euch aber dennoch für die Rezension interessiert, empfehle ich euch, die Inhaltsangabe zu überspringen und gleich zu meiner Bewertung zu gehen.

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Worum geht es im zweiten Band?

„Seit fast einem Jahr kämpft Amani für den Rebellenprinzen, als sie aufs Schlimmste verraten und an den Sultan ausgeliefert wird – ihren Todfeind. Ihrer Djinni-Kräfte beraubt und getrennt von ihrer großen Liebe heißt es für das Wüstenmädchen überleben um jeden Preis. Denn der Sultanspalast ist eine wahre Schlangengrube, in dem Intrigen und mysteriöse Todesfälle an der Tagesordnung sind. Amani riskiert ihr Leben, indem sie als Spionin den Rebellen Botschaften zukommen lässt. Doch je mehr Zeit sie in Gesellschaft des berüchtigten Sultans verbringt, desto öfter kommen Amani Zweifel: Steht sie wirklich auf der richtigen Seite?“ Quelle

Meine Meinung

Insgesamt konnte der zweite Band mit dem ersten Teil sehr gut mithalten, wenn nicht  sogar überbieten!
Zunächst habe ich eine Weile gebraucht, um wieder in die Geschichte zu finden, da es eine ganze Weile her war, seit ich den ersten Teil gelesen habe. Doch aufgrund des Prologs, bekommt man noch einmal einen guten Überblick über die bisherigen Geschehnisse. Auch die vorherige Auflistung der Personen mit kurzen Beschreibungen, war sehr hilfreich, um wieder in die Handlung einsteigen zu können.

Während der erste Teil sich viel damit beschäftigte uns in die Welt von Amani einzuführen und mit einem großen Knall endete, setzt sich die Handlung nun unmittelbar fort. Neben den altbekannten Gesichtern werden zudem neue Charaktere eingeführt, die der Handlung eine zusätzliche Spannung vermitteln. Außerdem trifft man viele Personen wieder, von denen man dachte, sie wären in Band 1 endgültig verloren gewesen. Jedoch haben diese Personen Ereignisse durchlebt, die sie in ihrer Persönlichkeit verändert haben und der Handlung einen neuen Twist geben.
Und auch die Protagonisitin Amani ist natürlich wieder dabei und bleibt ihrer bisherigen Art treu. Sie macht dadurch auch diese Geschichte wieder herrlich rebellisch und verleiht der Handlung eine gewisse Würze.

Das Wüstensetting und die Stimmung, die Alwyn Hamilton erzeugt, reißen auch dieses mal wieder sofort in den Bann und ich fühlte mich schnell wieder in der heißen Wüste gefangen. Sie erzeugt stimmungsvolle Bilder und weiß mit Worten zu arbeiten. Und ich finde folgendes Zitat spiegelt diese Stimmung sehr gut wieder:

„…Aber das machte die Wüste nun mal mit uns.
Sie machte uns zu Träumern mit Waffen.“
(S.26)

Auch gefiel mir die Bandbreite an unterschiedlichen Charakteren. Beispielsweise der Demji Imin, der bzw. die nach belieben Gestalt und Geschlecht ändern kann. Entsprechend wird im Buch dann auch immer das Pronomen gewechselt und Imin geht voll in dem jeweiligen Geschlecht auf.
Auch wenn wir in einer sehr modernen Zeit leben, sind bei uns solche Themen noch immer tabu. Neben Imin gibt es noch viele weiterer interessante Personen, die zur Spannung beitragen.

Des Weiteren find ich in diesem Buch sehr gelungen, die zwei Seiten einer Medaille, aufzuzeigen. Also dass es stets zwei Seiten gibt und nicht immer böse auch wirklich nur böse ist. Das hört sich vielleicht gerade etwas kryptisch an, doch Amani bekommt in diesem Buch einen Einblick in die Welt des bösen Gegenspielers und mir wurde der bisher gesichtslose Feind so etwas sympathischer. Diese Einblicke in seine Innenwelt haben einfach gezeigt, dass nicht immer alles so eindeutig ist, sondern oft viel mehr hinter einer Tat steckt, als es den Anschein hat und man mit vorschnellen Urteilen zurückhalten sollte. Natürlich rechtfertigt diese keine grauenvollen Taten, wie sie teilweise in den Büchern passieren, doch hilft es, den Bösewicht besser zu verstehen.

Außerdem gab es am Ende noch ein paar Überraschungen und besonders eine Person hatte ich einfach anders eingeschätzt. Daher bin ich nun auch umso gespannter auf den dritten Teil!

Eine kleine Kritik habe ich dennoch, denn an einigen Stellen hat sich das Buch etwas gezogen. Doch dies waren nur wenige Momente und hat der Geschichte nicht die Spannung genommen, weswegen ich dem Buch insgesamt dennoch 5 Sterne gebe.

Blanko

Die Verlinkungen zu Bild- und Textquelle kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung, für die ich kein Geld bekommen.
Die Verlinkungen habe ich aus Gründen des Urheberrechtes hinzugefügt.

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3 Gedanken zu „Rezension: Amani- Verräterin des Throns von Alwyn Hamilton

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