Rezension: Abendsonne von Jennifer Wolf

Hallo alle zusammen,

Ich habe heute sehr ungeplant, dafür aber in einem Rutsch das Buch „Abendsonne“ von Jennifer Wolf durchgelesen und bin noch immer ganz begeistert. Daher nutze ich diese frischen Eindrücke und schreibe direkt meine Rezension auf, um mit euch zu teilen, warum sich dieses Buch zu lesen lohnt.

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Doch worum überhaupt?
Auch wenn es ein zweiter Teil ist, enthält der Klappentext keinerlei Spoiler zum ersten Buch und könnte theoretisch auch eigenständig gelesen werden.

„Als eine gewöhnliche Tochter der letzten bewohnbaren Stadt auf Erden gehört Dahlia eigentlich aufs Feld. Dort pflückt sie von klein auf Lavendelblüten und unterstützt ihre Familie. Doch dann wird sie von Göttin Gaia dazu auserkoren, ihre vier Söhne kennenzulernen. Für einen von ihnen muss sie sich entscheiden und sich hundert Jahre an ihn binden. Auf wen wird ihre Wahl fallen? Den verspielten Frühling, den selbstsicheren Sommer, den tiefgründigen Herbst oder den verschlossenen Winter?“ Quelle

Meine Meinung:
Zunächst einmal bekommen wir in diesem Buch eine kleine Erinnerung an Maya Morgentau aus Band 1. Dadurch gibt es einen schönen, vertrauten Einstieg in die Geschichte und die Vorfreude auf das Wiedersehen mit den vier Jahreszeiten steigt.

Auch in diesem Buch gibt es eine wunderbar rebellische Protagonistin, die zwar an Maya erinnert, aber dennoch einen ganz eigenen Kopf hat. Dahlia ist eine starke Frau, die nie zur Ruhe kommt und immer nach dem Unbekannten Ausschau hält.

Und auch von den Jahreszeiten bekommt man diesmal etwas mehr und andere Facetten zu sehen, beispielsweise einen wütenden, unbeherrschten Jesien. Es ist einfach schön, einen weitreichenderen Blick in diese Welt zu bekommen.

Außerdem ließ sich dieses Buch wie gewohnt sehr leicht und schnell lesen (leider sind die Bücher ja alle nicht sehr lang). Durch den einfachen, aber bildlichen Schreibstil kann man der Handlung wirklich gut folgen, und fühlt schon bald selbst die Abendsonne auf der Nasenspitze.

Ein ganz großer Pluspunkt war jedoch (wieder mal) das Ende des Buches. Denn wie gewohnt, läuft so gar nichts, wie man es erwartet. Jennifer Wolf schafft es stets zu überraschen und hat auch diesmal mit den Gefühlen von uns Lesern eine kleine Achterbahnfahrt hingelegt. Und auch wenn ich mich in diesem Punkt wiederhole, war das Ende genauso einfach perfekt. Auch im ersten Band war das Ende unerwartet, doch genau richtig und auch hier hatte ich wieder mal ein Tränchen im Auge und ein großes Lächeln im Gesicht.

Als kleines Extra liefert zudem der Epilog einen Vorgeschmack auf das, was in den nächsten Bänden passieren könnte und umso gespannter bin ich nun auf das Schicksal der Jahreszeiten!

Alles in allem war dieses Buch also wirklich gelungen und ich kann euch die Reihe nur ans Herz legen.
Habt ihr bereits „Morgentau“, „Abendsonne“ oder ein anderes Buch von Jennifer Wolf gelesen? Oder es in Planung?

Blanko

Die Verlinkungen zu Bild- und Textquelle kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung, für die ich kein Geld bekommen.
Die Verlinkungen habe ich aus Gründen des Urheberrechtes hinzugefügt.

 

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3 Gedanken zu „Rezension: Abendsonne von Jennifer Wolf

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