Rezension: Die Endlichkeit des Augenblicks

Hallo Bücherfreunde,
die heutige Rezension handelt von dem Buch „Die Endlichkeit des Augenblicks“ von Jessica Koch aus dem Rowohlt Verlag. Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür !

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Doch worum geht es überhaupt?
„-Wenn du zwei Menschen zur gleichen Zeit liebst, dann entscheide dich immer für den zweiten, denn er hätte niemals dein Herz erobert, wenn der erste der Richtige gewesen wäre.- (Johnny Depp)
Was aber, wenn du beide zur gleichen Zeit kennenlernst? Was, wenn es zwei Menschen sind, die eine große Last mit sich tragen? Eine Last, die sie wie ein unsichtbares Band miteinander verbindet?
Wenn dein Herz dich zu beiden zieht, wen würdest du wählen? Denjenigen mit den körperlichen oder denjenigen mit den seelischen Wunden? Würdest du dich überhaupt entscheiden, wenn du wüsstest, welche endgültigen Konsequenzen deine Wahl mit sich bringt?
Eine Geschichte über vergebene Chancen. Eine Geschichte über das Trugbild des ersten Moments. Eine Geschichte über die Endlichkeit des Augenblicks.“ Quelle

Meine Meinung
Ich hatte mit dem Buch leider Startschwierigkeiten und auch insgesamt bin ich nicht so recht warm damit geworden.
Ein großes Problem, das ich mit dem Buch hatte, war der Schreibstil. Erzählt wird nämlich nicht wie üblich im Präteritum, sondern im Präsens. Auf mich wirkte dies leider oft etwas holprig und plump, und auch hier konnte es mich nicht überzeugen. Ich kann verstehen, warum man die Handlung lieber auf diese Weise erzählen möchte, doch es ist einfach nicht mein Geschmack. Daher hatte ich also von Anfang an mit dem Buch zu kämpfen.

Die Handlung an sich ist sehr einfach und verständlich und lässt sich ansonsten sehr gut verfolgen. Man bekommt schnell einen guten Überblick über die Figuren und Hintergründe. Doch leider konnte ich mich auch nicht recht mit den Protagonisten anfreunden. Basti und Joshua stellen sehr gut zwei Seiten einer Münze dar und zeigen auch, wie schwierig das Leben mit seelischen Problemen sein kann, auch wenn man sich auf den ersten Blick nicht sehen kann. Dennoch fand ich beide sehr extrem dargestellt, Basti immer sehr positiv und Josh sehr negativ (Wobei ich nachvollziehen kann, dass es einem bei einer Depression so geht!). Nur leider wirkten sie dadurch etwas einseitig auf mich. Und auch von Samantha konnte man nicht sehr viel Tiefe sehen.
Dieser Eindruck kann auch dadurch entstanden sein, dass die Kapitel und somit die Perspektiven sehr oft gewechselt haben. Dadurch war es schwierig, genug Zeit mit den jeweiligen Protagonisten zu verbringen und sie ausreichend kennenzulernen.

Zudem hatte ich insgesamt das Gefühl, dass es von allem viel zu viel gab. Viele Schicksalsschläge, viel Drama und viele Emotionen. Da es ein Liebesroman ist, kann ich die schnellen und intensiven Gefühle noch irgendwie nachvollziehen, aber insgesamt war es einfach ein wenig too much.

Natürlich gab es auch ein paar schöne Momente und aufgrund der leicht verständlichen Handlung, gebe ich dem Buch insgesamt zwei von fünf Sternen.

Mich würde eure Meinung zu dem Buch wirklich sehr interessieren, da ich bisher ausschließlich Gutes gehört habe und mich gern ein wenig darüber austauschen würde 🙂

Bewertung 2 von 5

Die Verlinkung zur Textquelle kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung, für die ich kein Geld bekommen.
Die Verlinkung habe ich aus Gründen des Urheberrechtes hinzugefügt.

 

 

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Ein Gedanke zu „Rezension: Die Endlichkeit des Augenblicks

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