Rezension: Dark Elements – Eiskalte Sehnsucht von Jennifer L. Armentrout #3 Rezi-Woche

Hallo ihr Lieben ♥

Da Jennifer L. Armentrout dieses Jahr auf die Frankfurter Buchmesse kommen wird, dachte ich, ich zaubere eine Rezension zum zweiten Band von Dark Elements hervor.
Diese Rezension habe ich auch auf Lovelybooks veröffentlicht, doch ich fände es sehr schade, wenn sie dort im Stillen vor sich hin schlummert.

Falls ihr euch also noch nicht sicher seid, ob ich ihr die Reihe nach dem ersten Band fortsetzen sollt, kann ich euch ja vielleicht ein wenig weiterhelfen? 🙂

Achtung: Die Rezension enthält eigentlich keine Spoiler, aber ihr solltet Band 1 vorher gelesen haben!

Titel: Dark Elements- Eiskalte Sehnsucht
Autor: Jennifer L. Armentrout
Seitenzahl: 432 Seiten
Verlag: HarperCollins
Kosten: 16,90 €

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In „Dark Elements – Eiskalte Sehnsucht“ von Jennifer L. Armentrout geht es erneut um Layla, die halb Gargoyle und halb Dämonin ist. Nachdem sich Roth geopfert hat und in der Hölle festsitzt, ist sie verzweifelt und voller Sehnsucht. Ihre Zieh-Familie scheint sie noch immer zu meiden, wenn nicht sogar noch mehr als sonst, und mit ihren Freunden aus der Schule kann sie sowieso nicht über ihre Probleme reden. Bleibt nur noch Zayne, für den sie schon so lange schwärmt und der nun wider alle Vernunft Interesse an ihr zu haben scheint. Sie kann nicht mit ihm zusammen sein, die Gefahr ihm seine Seele zu nehmen wäre einfach zu groß – oder nicht?

Und als ob es in ihrem Leben nicht schon genug Chaos und Probleme gibt, geschehen in der Schule merkwürdige Dinge, die alle auf denselben Ursprung zurückzuführen sind.

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Gut gefallen hat mir, dass man mehr von Zayne zu sehen bekommt. Bisher mochte ich Roth lieber und Zayne eher weniger. Aber nach diesem Band ist er mir ans Herz gewachsen. Er ist sehr zuvorkommend, besonnen und glaubt felsenfest an das Gute in Layla. Sie kann gar nicht so recht glauben, dass all ihre lang gehegten Gefühle nun scheinbar erwidert werden, kann seine Versuche sich ihr zu nähern aber auch nicht ungeachtet lassen. Dabei wird immer wieder ihr moralischer Zwiespalt verdeutlicht und die Angst, Zaynes Seele zu rauben schwebt jederzeit über ihr. Sie kämpft gegen die Gefühle für ihn an und man ist mit ihr hin- und hergerissen. Vor allem, da sie Roth nicht so leicht vergessen kann.

Insgesamt ist Layla etwas erwachsener und vorsichtiger geworden. Bisher war ihr Leben mehr als chaotisch und undurchsichtig, was man ihr nun anmerkt. Sie ist enttäuscht und durcheinander, da sie die Lügen von Abbot (aus dem ersten Band) noch immer nicht verkraftet hat und ist zudem von Roth und Zayne völlig aus dem Konzept gebracht, auf positive, als auch auf negative Weise.

Ein ständiger Begleiter und die einzig währende Konstante in diesem Buch ist Bambi, der dämonische Hausgeist, den Roth ihr überlassen hat. Nicht nur leistet sie Layla Gesellschaft und spendet ihr Trost, sondern beschützt und verteidigt sie auch gegen alle Widrigkeiten. Zudem stellt sie eine immerwährende Verbindung zu dem Prinzen der Hölle dar, was mich besonders gefreut hat.

Ein kleines Manko hierbei war allerdings die andauernde Betonung, dass Bambi es sich nun auf ihren Brüsten (wahlweise auch Busen) bequem gemacht hat. Das wurde meiner Meinung nach wirklich oft erwähnt und es hätte der Handlung auch nicht geschadet, es einmal weniger zu sagen. Ansonsten ist das Buch sprachlich gesehen wie immer ein typischer Armentrout-Roman. In lockerer Jugendsprache schreibt sie sehr humorvoll und einfach, sodass es wirklich Freude beim Lesen bereitet und mir den ein oder anderen Lacher entlocken konnte. Allerdings herrscht in diesem Band insgesamt eine vergleichsweise bedrückendere Stimmung, was zum einen mit Laylas Seelenleben zusammenhängt (kann man das in ihrem Fall so überhaupt sagen?), zum anderen aber auch die problematische Situation in der Schule widerspiegelt. Dort geschehen immer wieder merkwürdige und unschöne Dinge, und man rätselt mit, wer dafür verantwortlich sein könnte.

Jeder hat hierbei seine eigenen Vermutungen, allen voran Abbot, der mir persönlich immer unsympathischer wurde. Ich kann Layla verstehen, dass sie nicht von ihrer einzigen Familie weggehen möchte. Jedoch finde ich, dass die Feindseligkeit des Clans ihr gegenüber zunehmend steigt. Vor allem nachdem er sie im ersten Teil schon belogen hat, verhält er sich nun immer abweisender und rätselhafter. Doch Layla lässt sich noch immer viel von ihm und dem Clan gefallen und kann sich nur schwerlich loslösen. Dabei hätte ihr genau das geholfen und gutgetan.

Vor allem auf den letzten hundert Seiten geschieht nochmal so vieles innerhalb kürzester Zeit und wendet die Handlung um 180 Grad. Man erfährt viele Geheimnisse, unschöne Wahrheiten und ein actionreicher Abschluss ist gewiss.

 Ich habe lange meine Vermutung mit Layla geteilt, wer Verursacher für alle die bösen „Zwischenfälle“ ist und doch lag ich falsch. Erst ganz zum Schluss erfährt man, wer Schuld daran hat. Mir war diese Person schon eine Weile suspekt, doch hatte ich irgendwie etwas Anderes erwartet und diese Wendung nicht ganz kommen sehen. Leider war die Auflösung wieder als Cliffhanger verpackt, doch entsprechend hoch ist die Spannung, was den dritten Teil betrifft.

Meine Bewertung:

Bewertung 3 von 5

Insgesamt hat es mir, trotz der ein oder anderen typischen Wirrungen, die einen zweiten Teil oft ausmachen, sehr gut gefallen und ich freue mich schon sehr auf den dritten Band.

Habt ihr die Bücher dieser Reihe bereits gelesen? Oder wart ihr euch bisher unsicher, ob ihr weiterlesen sollt?
Ich hoffe, ich konnte euch den zweiten Band ein bisschen schmackhaft machen 🙂

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