Montagsfrage: Gibt es manchmal Bücher, bei denen du zögerst sie zu lesen, obwohl du sie eigentlich unbedingt lesen willst?

Hallo Bücherfreunde,
heute gibt es endlich mal eine pünktliche Montagsfrage von mir. Alle Montagsfragen findet ihr bei der lieben Svenja und ihr könnt jederzeit selbst mitmachen. 🙂

Kommen wir nun zur eigentlichen Frage: Gibt es manchmal Bücher, bei denen du zögerst sie zu lesen, obwohl du sie eigentlich unbedingt lesen willst?

Ja die gibt es tatsächlich. Und das ist dann auch meist der Zeitpunkt,  an dem ich merke, dass sich eine Leseflaute anbahnt. Dann ist die Leseunlust einfach größer, als dass ich mich überwinden könnte das Buch aufzuschlagen.

Auch wenn es Bücher sind, die ich eigentlich unbedingt lesen wollte und sie endlich im Regal stehen habe, kann es passieren, dass sie noch sehr lange ungelesen bleiben.

Manchmal habe ich auch Angst, dass total gelobte und angeblich tolle Bücher sich dann doch nur als schematisch bekannte Geschichten mit stereotypischen Charakteren entpuppen. Dann lass ich sie noch ein Weilchen außer Acht, bis sich der Hype legt und ich mich in Ruhe und möglichst unvoreingenommen daran wagen kann.

Und wie sieht das bei euch aus? ♥

Chaos im Kopf

Wie ihr vielleicht merkt, fällt es mir manchmal schwer, regelmäßige Beiträge zu schreiben oder auf Instagram Fotos zu posten.
Ich nehme mir immer sehr viel vor und besonders in diesem Semester stehen so viele Aufgaben, Projekte und Arbeiten an, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll.
Mein Studium neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu und der Anspruch steigt. Nicht nur der Anspruch durch die Dozenten und Professoren, sondern auch mein Anspruch an mich selbst.

Und als ob das noch nicht genug wäre, ziehe ich bald von zu Hause aus. Vielleicht könnt ihr euch vorstellen, wie aufregend das ist – und natürlich stressig. Denn parallel zur Prüfungsvorbereitung muss ich nun auch noch mein gesamtes Hab und Gut aussortieren, in Kisten packen und einen Auszug planen. Ich bin damit zwar nicht allein, denn mein Freund wird mit mir in die Wohnung ziehen und auch meine Mama ist mir eine große Hilfe, doch nun schwebt der Umzug auch noch wie eine zweite, aufregende Gewitterwolke über meinem Kopf.

Daher möchte ich euch wissen lassen, dass ich in freien Momenten versuche, so viel wie möglich für den Blog vorzubereiten. Doch so ein Blogpost dauert einfach etwas länger zu schreiben. Neben dem Text müssen ja auch noch Fotos gemacht werden und da bin ich immer sehr kritisch, was den ganzen Prozess natürlich umso mehr verlangsamt.

Trotzdem machen mir das Bloggen, das Lesen und das Fotografieren einen großen Spaß und daher bemühe ich mich, alles hier aktiv zu halten. Doch ich hoffe, ihr habt auch Verständnis dafür, wenn meine Social-Media-Aktivitäten manchmal einfach zurückstecken müssen…

Jetzt habe ich mich aber genug vor dem Lernen gedrückt und verschwinde wieder hinter meinem Biologie-Chaos 😉

Habt ein schönes Wochenende ♥

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Bücherei-Haul #1

Hallo Bücherfreunde,
heute gibt es Neuzugänge der etwas anderen Art. Da ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe, mein Buchkaufverhalten drastisch zu verändern und das bisher auch sehr gut klappt, habe ich nun auf einen meiner Spartipps zurückgegriffen und mal wieder in der Bücherei ‚geshoppt‘.

Da aus verschiedenen Gründen unsere Bücherei nun eine ganze Weile geschlossen hat, habe ich dieses mal sehr viel ausgeliehen. Darum werde ich den Haul in zwei Teile splitten.

Los geht es mit dem ersten Teil: Die Hörbücher ♫

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(Ich habe versucht, zu jedem Buch eine eigene, kurze Inhaltsangabe zu machen. Ich hoffe alles ist soweit verständlich, da ich die Geschichten ja selbst noch nicht gelesen bzw. gehört habe.)

„Flawed“ von Cecilia Ahern
Celestines perfektes Leben gerät aus den Fugen, als sie eine Bauchentscheidung trifft und die Regeln bricht. Sie könnte alles verlieren, doch wie perfekt ist ein solches Leben überhaupt?

„Rat der Neun“ von Veronica Roth
Cyra hat eine Gabe, die sie zur Waffe der Machenschaften ihres Bruders macht. Doch sie will mehr als das sein. Die Gelegenheit dazu bietet sich, als ihr Bruder zwei neue Gefangene nimmt.
Ist in einer Galaxie, in der es um Macht und Rache geht überhaupt Platz für Moral und freies Leben?

„Wolke 7 ist auch nur Nebel“ von Mara Andeck
Moya kann und will nicht an die große Liebe glaube und macht daher ohne Bedenken bei dem wissenschaftlichen Liebesexperiment ihrer besten Freundin mit. Was soll da denn auch schief gehen?

„Zorn und Morgenröte“ von Renée Ahdieh
Jeden Tag wählt der Kalif ein Mädchen zur Frau und lässt sie am nächsten Tag hinrichten. Doch Shahrzad möchte diesem Treiben ein Ende setzen und meldet sich freiwillig als Braut. Sie erzählt ihm eine Geschichte, um zu überleben und ihr Plan scheitn zunächst aufzugehen, denn sie bekommt einen weiteren Tag geschenkt. Und noch einen weiteren Tag. Doch jede Geschichte geht irgendwann zu Ende…

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„Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick“ von Jennifer E. Smith
Kann man innerhalb eines Fluges, die wahre Liebe finden?

„Mind Games“ von Teri Terry
In einer Welt, in der alles online stattfindet, ist Luna eine Außenseiterin. Dennoch bekommt sie unerwarteter weise einen Job in der mächtigen Firma „PareCo“ und gerät schon bald zwischen die Fronten der größten Mächte der virtuellen Welt…

„Daughter of Smoke and Bone“ von Laini Taylor
Karou ist nicht nur wegen ihrer blauen Haare ein Mysterium, sie verschwindet immer wieder für einige Tage, spricht viele Sprachen und hat mehr als nur ein Zuhause. Doch welches Geheimnis verbirgt sich dahinter?

„Days of Blood and Starlight“ von Laini Taylor
Forstsetzung zu „Daughter of Smoke and Bone“

„Lady Midnight“ von Cassandra Clare
Die Schattenjägerin Emma Carstairs wird nie den Tag vergessen an dem ihre Eltern starben und nie die Zeichen vergessen, die sich auf deren Körpern befanden. Und sie kann nicht glauben, dass ihre Eltern Opfer von Dämonen wurden, sondern aus einem andern Grund getötet wurden. Und nun tauchen eine Reihe von Leichen mit denselben Schriftzeichen auf… Wem kann Emma trauen?

Kennt ihr eines der (Hör-) Bücher oder konnte ich euer Interesse für eines wecken?
Lasst es mich gerne wissen ♥

Buchblogger-TAG

Hallo alle zusammen,
vor einiger Zeit habe ich bei der lieben Yasmin-Stella den Buchblogger-TAG entdeckt und ich fand ihn so interessant, dass ich kurzerhand mitmache.
Falls ihr auch Lust habt mitzumachen, fühlt euch hiermit dazu eingeladen.

1. Welches Buch liegt gerade auf deinem Nachttisch?
Ganz frisch beginne ich heute mit „Der Kuss der Lüge“ von Mary E. Pearson und ich bin schon so gespannt auf dieses Buch!

2. Auf welche Neuerscheinung freust du dich dieses Jahr am meisten?

„Goldener Käfig“ von Victoria Aveyard (zum Glück ist das ja nicht mehr allzu lange hin) und auf die dritte illustrierte Ausgabe von Harry Potter.

3. Was ist das traurigste Buch, das du jemals gelesen hast?
An dieser Stelle kann ich mich nur Yasmin-Stellas Antworten anschließen: Bei „Ein ganzes halbes Jahr“ und „Clockwork Princess“ habe ich am Ende eigentlich nur noch geweint. Beide Bücher sind schön und traurig zugleich und große Empfehlungen von mir.

4. Welches Buch hat dein Leben besonders geprägt?
Das ist vermutlich die meist gegebene Antwort und viele werden es nicht mehr lesen können, aber es ist nun einmal „Harry Potter“ von J. K. Rowling.

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5. Wonach sortierst du deine Bücher und wo stapelst du sie?
Meine Bücher sortiere ich in mehreren Schritten:
– Hardcover und Taschenbücher
– Genres (wobei ich hauptsächlich „Jugendfantasy“ lese und es da nicht viel zu sortieren gibt)
-Reihen
-Farben (am liebsten hätte ich ein rainbow-shelf, aber bisher hab ich mich noch nicht an diese Aufgabe gewagt)

6. Was ist das lustigste Buch, das du bisher gelesen hast?
Eine total schwierige Frage, da ich ja eigentlich nur Fantastisches lese.
Aber als angehende Lehrerin gehört es irgendwie dazu, dass man früher oder später „Chill mal Frau Freitag!“ geschenkt bekommt. Ich besaß zwischenzeitlich drei Ausgaben und mein Freund, der ebenfalls Lehramt studiert, hat auch noch eine im Regal und die Bücher sind wirklich ganz amüsant. Ein anderes, lustigeres Buch fällt mir ehrlich gesagt nicht ein…

7. An welchen Orten liest du überhaupt?
Eigentlich nur in meinem Bett oder im Zug. Im Park oder an anderen öffentlichen Plätzen werde ich zu sehr abgelenkt. Im Zug bekomme ich das noch irgendwie hin, den Lärm und das Chaos auszublenden. Ich fahre allerdings anderthalb Stunde zu meiner Uni hin und dann die gleicher Strecke nochmal zurück- sitze also drei Stunden im Zug und diese können ohne Buch sehr langweilig werden.

8. Was ist das spannendste, was dir im Bezug zu Büchern bisher passiert ist?
Ich weiß nicht, wie sehr das dazu passt, aber auf der Leipziger Buchmesse saßen meine Freunde und ich auf der Leseinsel und wollten uns einfach nur ausruhen.
Irgendwann wurde es richtig voll und plötzlich stand ein Mann mit Übersetzer auf der Lesebühne. Wie sich herausstellte, war das Brandon Sanderson und wir waren total perplex. Wir wussten nicht, dass er zur Messe kommen würde. Ich war vorher sehr krank und hatte super viel zu tun, sodass ich mich nicht richtig vorbereiten konnte und entsprechend aufgeregt waren wird dann natürlich 😀
Wir sind dann auch zum Signieren gegangen und hatten zum Glück kaum noch Leute in der Schlange vor uns, sodass wir noch kurz mit ihm reden konnten. Einfach ein sympathischer Kerl und sehr erfahrener Autor und ein toller Moment.
Neben seinen Romanen betreibt er auch einen Podcast, in dem er Tipps zum Schreiben für angehende Autoren gibt. Reinhören lohnt sich!

9. Welches Kinderbuch ist dir besonders in Erinnerung geblieben und warum?
„Die wilden Hühner“ von Cornelia Funke. Diese Reihe lese ich auch heute immer mal wieder und es waren einfach die ersten Bücher, die ich bewusst eigenständig gelesen habe. Das muss in der dritten oder vierten Klasse gewesen sein und die Bücher haben mich total gepackt ! Wir haben sogar unseren eigenen Club gegründet- mit Ausweisen, Federketten, Bandenquartier und selbst ernannten Pygmäen…

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10. Wer ist deine Lieblingsautorin/ dein Lieblingsautor?
Sehr lange war das Jenny Mai Nuyen, doch ihre letzten Bücher („Noir“ und „Nacht ohne Namen“) konnten mich leider nicht mehr überzeugen. Daher bleibe ich hier ganz klassisch und nenne erneut Cornelia Funke oder Rick Riordan- mit ihnen liegt man nie daneben.

11. Wo kaufst du deine Bücher?
Ich traue mich kaum es zu sagen, aber meistens im Internet.
Ich liebe Buchläden, doch meistens fehlt mir die Zeit ausgiebig zu stöbern. Außerdem mache ich oft spontane Bücherkäufe und da ist das Internet einfach praktischer.

12. Was ist das gruseligste oder spannendste Buch, das du bisher gelesen hast?
Jetzt wird es peinlich, aber ich lese keine gruseligen Bücher oder Thriller oder ähnliches. Ich bin einfach der totale Angsthaste. Aber kennt ihr noch diese Jugend-Sommer-Thriller, die vor einigen Jahren rauskamen? „Der Erdbeerpflücker“ von Monika Feth ist gerade das einzige gruselige Buch, das mir einfällt…

13. Welche Buchticks hast du?
Ich fange ständig neue Bücher an, wirklich ständig. Ich kann mich nie so recht entscheiden, was ich lesen möchte und habe dann immer Angst, gerade das falsche Buch zu lesen und fang dann wieder ein neues an. Oder ich lese ein Buch bis circa zur Hälfte und dann nicht mehr weiter. Nicht weil das Buch schlecht war oder so, aber irgendwie muss ich mich selbst daran erinnern, wieder zum Buch zu greifen und die Geschichte zu Ende zu lesen. Daher erstelle ich mir oft Listen und lese die Bücher genau in eben jener Reihenfolge, damit ich die Bücher auch wirklich zu Ende lese.

14. Welches Buch ist das günstigste und welches das teuerste in deinem Regal?

Mein günstigstes Buch muss ein gebrauchtes von rebuy oder medimops sein, allerdings kann ich nicht genau sagen welche. In Erinnerung ist mir aber die gebundene Ausgabe von Bartimäus (Jonathan Stroud) geblieben, die günstiger war, als die Taschenbuchversion.
Mein teuerstes Buch dürfte „Madame Butterfly“ von Benjamin Lacombe gewesen sein, ein wahrer Schatz mit meterlanger, ausklappbarere Einlage. Aber über seine Bücher plane ich ohnehin einen eigenen Beitrag.

15. Welches Buch hat dich am meisten enttäuscht?
Mein Reread von „City of Bones“ von Cassandra Clare. Ich habe damals die Trilogie gelesen, als sie noch als solche aufgesetzt war und fand das alles schlüssig und in sich abgeschlossen. Jahre später habe ich dann erfahren, dass die Reihe noch um drei Bänder erweitert wurde und ich dachte, ich gebe dem Ganzen eine Chance. Dafür wollte ich die komplette Reihe noch einmal lesen. Allerdings hat mich das Buch total enttäuscht und ich habe es sogar abgebrochen. Ich hatte es einfach viel besser in Erinnerung und vermutlich viel zu hohe Erwartungen. Ich möchte niemanden auf dem Schlips treten, aber mir kam die Handlung einfach zu schnell und die Dialoge zu plump vor. Ich glaube, ich bin Clary, Jace und Co. einfach entwachsen. Geht es da noch jemanden so?
Zu Gute halten muss ich Cassandra Clare allerdings die „Clockwork“- Reihe, die zu meinen liebsten Büchern zählt.

Das waren meine Antworten zum „Buchblogger-TAG“. Ich hoffe, es hat euch gefallen und würde mich freuen, bald auch eure Antworten zu lesen ♥

 

 

Rezension: Immer wieder im Sommer

Hallo ihr Lieben,
falls ihr noch auf der Suche nach einer schönen Sommerlektüre seid, habe ich heute ein tolles Buch für euch:
„Immer wieder im Sommer“ von Katharina Herzog aus dem Rowohlt-Verlag, an dieser Stelle vielen Dank für das Rezensionsexemplar! ♥

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Titel: Immer wieder im Sommer
Autor: Katharina Herzog
Seitenzahl: 384 Seiten
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag
Kosten: 12.99 €
Bewertung 4 von 5

Nachdem Anna eine merkwürdige Nachricht von ihrer Mutter erhält und ihr Leben derzeit festzustecken scheint, fasst sie einen spontanen Entschluss. Sie will ihrer Mutter einen Besuch abstatten und sich dann auf den Weg nach Amrum machen, wo ihre frühere Liebe Jan inzwischen arbeitet.
Bevor sie noch groß über ihre Entscheidung nachdenken kann, beginnt ein Roadtrip der etwas anderen Art. Denn nicht nur sie selbst sitzt im Auto, bald schon machen sich auch noch ihre Kinder, ihr Ex-Mann und ihre Mutter mit auf den Weg nach Amrum…
Ob das gut gehen kann?

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Meine spoilerfreie Meinung:

Das Buch hat mir einige lustige Momente bereitet und mich stets mit einem Lächeln zurückgelassen.
Der Erzählstil passt zur lockerleichten Sommerstimmung und man kommt schnell in einen Lesefluss. Die unterschiedlichen Charaktere überzeugen in ihrer Rolle und harmonieren gut miteinander- Chaos vorprogrammiert…

Besonders die pubertierende Tochter wurde von Katharina Herzog so gut beschrieben, dass sie mir einerseits total auf die Nerven ging, mir aber auch Leid tat, mit dem ganzen Gedanken-Wirrwarr im Kopf.
Generell waren die Wechsel der Perspektiven gut eingesetzt und haben zur Spannung beigetragen. Mit Friedas Sichtweise schwang immer etwas Sehnsucht nach einer schöneren, vergessenen Zeit mit. Sophie zeigte uns Lesern, welche Gefühle ein Mädchen in ihrem Alter durchmacht. Und Anna wollte ich am Liebsten an die Hand nehmen und ihr durch all das Chaos in ihrem Leben helfen.
Anna ist eine starke Mutter, sich dessen aber nicht so sehr bewusst. Daher fehlt ihr oft der Mut, sich durchzusetzen. Im Laufe des Buches wächst sie jedoch an der Situation und wird mit jedem Schritt selbstbewusster.

Was mich wirklich berührt hat, war die Geschichte von Frieda, die den Stein der Handlung ins Rollen bringt. Doch trotz dieser traurigen Thematik war die Geschichte immer mit einem positiven Gefühl verbunden. Das ist schwer zu beschreiben, aber die Geschichte hat stets Platz für Hoffnung gelassen. Das Ende ist auch durchaus zufrieden stellend und ich kann euch das Buch für die warmen Sommertage nur empfehlen!

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Kennt ihr diese wunderbare Geschichte bereits oder habt ihr schon davon gehört?

Montagsfrage: Mal ehrlich – liest du dir die Danksagungen der Autoren in den Büchern durch?

Hallo ihr Lieben♥
Starten wir den Monat Juni doch mit einer alt bekannten Kategorie: Die Montagsfrage der lieben Buchfresserchen 🙂
Dieses mal dreht es sich um die Danksagungen der Autoren und ob diese überhaupt gelesen werden…

Ich lese tatsächlich immer die Danksagungen, nicht immer bis zum Ende, aber jede Danksagung bekommt eine Chance 🙂
Ich finde es einfach super spannend zu erfahren, welchen Prozess die Autoren beim Schreiben durchlebt haben, wie viele Menschen mitgewirkt haben und welche Gedanken sich die Autoren gemacht haben.
Besonders die Danksagungen von Sarah J. Maas sind immer wieder auch super lustig.
Außerdem kann man so noch ein wenig länger beim Buch verweilen und sich mental auf den Bookhangover vorbereiten, der unausweichlich sein wird 😉

Wie seht ihr das? ♥

Rezension: Percy Jackson auf Monsterjagd mit den Geschwistern Kane

Hallo lieb Halbgötter und Magier,
heute habe ich eine Rezension über ein Buch, auf das ich mich schon sehr lange gefreut habe:

Titel: Percy Jackson auf Monsterjagd mit den Geschwistern Kane
Autor: Rick Riordan
Seitenzahl: 205 Seiten
Verlag: Carlsen
Kosten: 12.99 €

Wie ihr dem Titel entnehmen könnt, geht es um Percy und Annabeth, die auf Sadie und Carter Kane treffen. Während Percy und Annabeth bekanntermaßen griechische Halbgötter sind, stammen Sadie und Carter von ägyptischen Göttern ab und können diese in sich beherbergen. Und nun treffen diese beiden Welten aufeinander, als ein übler Kerl versucht, diese beiden Mächte zu vereinen. Nur gemeinsam können unsere vier Helden gegen diese neue Form der Macht kämpfen und auch nur, wenn sie ihre Kräfte teilen…

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Als großer Fan der Bücher von Rick Riordan habe ich mich natürlich riesig gefreut, als dieses Buch endlich erschienen ist. Seit ich die Reihe um die Geschwister Kane zu Ende gelesen habe, wünschte ich mir ein solches Crossover herbei- und ich wurde nicht enttäuscht!

Witzig wie immer erleben wir ein typisch chaotisches Percy-Abenteuer und bekommen zugleich in Riordan-Manier eine kleine Geschichtsstunde dazu serviert!
Ich musste oft schmunzeln beim Lesen, auch wenn die Witze manchmal ein wenig zu sehr gewollt wirkten. Ich hatte manchmal das Gefühl, als wolle Rick Riordan unbedingt zeigen wie up-to-date er doch ist und wie gut er sich in der Jugendszene auskennt. Es wurden Regenbögen ausgekotzt, Selfies gemacht und mehrfach der Wunsch geäußert, jetzt mal jemanden „Die Fresse zu polieren“. Im Einzelnen kein Problem, doch leider hat sich das ein wenig gehäuft und mich deshalb beim Lesen gestört. Wie gesagt, es wirkte etwas überzogen und zu sehr bemüht.
Auch fand ich schade, dass die Geschichten nur so kurz waren, drei kleine Abenteuer, die dadurch schnell etwas hastig wirkten. Die Idee dahinter, dass wir erst getrennte Abenteuer und dann ein großes, gemeinsames Finale bekommen, finde ich gut. Nächstes mal aber bitte ein bisschen ausführlicher 😀

Was mir wirklich Freude beim Lesen bereitet hat, war die Vermengung der Welten. Man konnte im Vergleich ganz deutlich die unterschiedlichen Stile der beiden Göttergruppen sehen. Besonders im letzten Drittel werden diese Unterschiede genutzt und zusammengeführt, um zum finalen Schlag auszuholen.

Trotz kleiner Abzüge hat mir das Buch wirklich gut gefallen und mir genau das gegeben, worauf ich gehofft hatte. Wie immer habe ich ein Buch von Rick Riordan mit einem lachendem und einem weinenden Auge beendet und kann es euch nur ans Herz legen.

Meine Bewertung:

Bewertung 3 von 5

Und ganz besonders eine kleine Stelle, hat mein Percabeth-Herz höher schlagen lassen… Habt ihr sie auch gelesen? ♥